Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren und bekannt als das „Karibik-Paradies“ Europas. Sie besticht durch ihre endlosen, hellen Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und eine markante Vulkanlandschaft. Die heutige Hauptstadt ist Puerto del Rosario und liegt an der Ostküste Fuerteventuras. Sie ist das Verwaltungs- und Handelszentrum, bekannt für ihren großen Hafen, die Calle León y Castillo (Einkaufsstraße) und den Stadtstrand Playa Chica. Die Stadt hieß früher Puerto de Cabras (Ziegenhafen) und löste 1860 Betancuria als Hauptstadt ab. Der internationale Flughafen (FUE) befindet sich nur wenige Kilometer südlich. Highlights sind die Hafenpromenade mit Kalköfen, die Kirche Iglesia Nuestra Señora del Rosario und der Skulpturenpark im Freien. Einkaufen kann man im Einkaufszentrum Las Rotondas und in den Fußgängerzonen wie die Calle Primero de Mayo.
Puerto del Rosario ist weniger touristisch geprägt als die Orte im Süden (Morro Jable) oder Norden (Corralejo) und bietet ein authentisches kanarisches Flair.


Der Norden (Corralejo) ist berühmt für die riesigen Wanderdünen von El Jable und den Blick auf die vorgelagerte Insel Lobos. Der malerische Küstenort Corralejo ist eine beliebte Touristendestination und bekannt für kulturelle Sehenswürdigkeiten, Wassersport und ein lebendiges Nachtleben.

Im Süden (Jandía & Costa Calma) befinden sich die weitläufigsten Strände und viele hochwertige Hotelanlagen.

Im unteren Drittel Fuerteventuras, an der engsten Stelle der Insel befindet sich der Ferienort Costa Calma der für seine seine Seichtwasserküste bekannt ist, wie den Strand Playa de Sotavento, an dem internationale Wassersportevents veranstaltet werden. Im Dorf La Lajita, im Nordosten, befinden sich der Zoo Oasis Park und daneben der botanische Garten. Ein Großteil des Südwestens der Halbinsel gehört zum Naturpark Jandía, mit Vogelreichtum und Vulkanen.

Costa Calma war Anfang der 90er Jahre der Ort wo auf Fuerteventura das Leben pulsierte. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert und heute ist Jandía der Ort wo es die Massen hinzieht.

Das Hinterland mit der ehemaligen Inselhauptstadt Betancuria bietet ländliches Flair und Einblicke in die traditionelle Kultur.

Westküste (Ajuy) ist bekannt für das pittoreske Fischerdorf und die beeindruckenden schwarzen Piratenhöhlen.


Die Insel ist aufgrund des milden Klimas ein Ganzjahresziel, wobei jede Jahreszeit ihre Vorzüge hat:


Badeurlaub & Tauchen: Optimal von April bis Oktober, wobei das Wasser ganzjährig zwischen 18 und 22 Grad warm ist.

Wind- & Kitesurfen: Die windigsten und damit besten Monate sind Mai bis August.

Wandern & Natur: Ideal von November bis April, wenn die Temperaturen moderat sind.


Ich bin 1992 nach Fuerteventura zum Arbeiten als Musikanimateur gekommen. Zuerst lebte ich in Costa Calma in einem Bungalow, der zu zwei Hotels u.a. das Altay, die durch eine Straße getrennt waren, und zur Hotelkette Bungalows Rey Guize, S.L. gehörten, für die ich arbeitete.

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Mein Tagesablauf bestand darin oftmals bereits morgens im Speisesaal die Gäste anzusprechen, um auf unsere Abendshows hinzuweisen. Nach dem Frühstück begann morgens um 10 Uhr unser Dienst. Mit den anderen Animateuren sprach man den Tagesablauf ab und führte die ersten Animationen durch, wie Wassergymnastik, Kinderbetreuung, Bogenschießen uvm.

Mittwochs, nach dem Mittagessen, moderierte ich das Clubradio, welches Live auf den Radios im Club und Umgebung zu hören war.

Ich schnitt am Nachmittag das Bandmaterial mit den Songs, die für die Abendliche Show bestimmt war.

Abends bin ich früher in die Disco welches zusammenhängend mit dem Amphitheater war. Dort habe ich dann extra für die kleinen Kinder freiwillig eine kleine Kinderdisco gemacht, über die sich unsere kleinen Gäste sehr gefreut hatten. Oftmals konnten die kleinen Gäste es nicht abwarten, bis ich mit der Kinderdisco begann. Und ganz ehrlich, mir machte dies viel Freude, wenn man in die glücklichen Kinderaugen sah.
Danach bereitete ich mich auf die Abendliche Show vor und war in erster Linie bei den Shows für Ton und Licht zuständig. Wenn ein zweiter Mann am Misch- und Lichtpult zur Verfügung war, stand ich auch auf der Bühne, spielte bei Sketchen und musikalischen Darbietungen mit. Nach der Abendshow, war ich dann DJ und hatte erst Feierabend, wenn der letzte Gast, die Disco verlassen hatte. Das konnte schon mal morgens um 5 Uhr sein.

Auch hatten wir um die Poolanlage herum, als Open Air Veranstaltung, das Musical Jesus Christ Superstar aufgeführt. Hier kamen Interessierte aus ganz Fuerteventura angeströmt, zusätzlich zu unseren Gästen.
Ich war hier für den Ton und das Licht verantwortlich. Musste aber improvisieren, da unsere Lichtanlage fest eingebaut und somit nicht für mobile Großveranstaltungen geeignet war. Die Club eigenen Elektriker bauten hier aus Stromsicherungen mit Kippschaltern eine Notlösung, womit ich das Licht ein- und ausschalten kann. Das war sehr schwierig, da man oftmals alle 10 Finger für zehn verschiedene Lichtquellen benötige, damit der Schalter rechtzeitig umgelegt wurde. Erschwerend kam hinzu, dass ich hinter einer Appartementanlage versteckt war und nichts sah. Eine Kollegin mit Sichtkontakt, musste mir dann über Funkgeräte kommunizieren und mitteilen, wann die Akteure sich wo befanden, damit ich rechtzeitig das Licht ein- und ausschaltete, die Playbacksongs auch noch zum richtigen Zeitpunkt abspielte. In der Generalprobe ging dies gehörig schief, aber als es darauf ankam, am Abend der Aufführung, waren Angelika und ich ein eingespieltes Team und arbeiteten fehlerfrei. Unser Cheanimateur „Pusti“ war sehr zufrieden. Übrigens „Pusti“ war Hans Bauer’s Spitzname, der abgekürzt wurde, weil Pusteblume zu lang war. Und auf Pusteblume ist man gekommen, weil Pusti’s Haare weiß waren und abstanden wie eine Pusteblume.
Pusti war übrigens mein Lieblings-Chefanimateur. Das lag u.a. daran, dass er noch die alte Schule der Animation beherrschte und lebte.
So haben wir Musicals, Operettenstücke, Sketche, Speedplaybackshow, uvm. Aufführten. Bingo wurde immer nur an dem Tag gemacht, an dem nur ein Animateur als Einziger Dienst und die anderen ihren freien Tag hatten. Wir hatten eine sechs Tage-Woche.

















Später, als das eigentliche Hotel Club Ventura Costa Real an der Westküste in La Pared fertiggestellt war, hatte ich dort in einem eigenen Appartement auf der Clubanlage gelebt.

Mein Arbeitgeber war damals:
Bungalows Rey Guize, S.L.
Club Ventura Costa Real

35627 Costa Real

C.I.F.: B-35.263.458


Mein Clubchef war damals Crisanto Roman.


Nach 14 Jahren, war der Club Pleite und stand mehrere Jahre leer.

Vor einigen Jahren wurde die Clubanlange aufgekauft und firmiert heute unter der Bezeichnung „Bakour Fuerteventura La Pared“.